Förderkreis
Bodensee - Naturmuseum e.V.
 
 
 
 

Bedeutung des Bodensee-Naturmuseums für die Region

Die Gründe für ein Naturmuseum am Standort Konstanz sind vielfältig:

  • Die Konstanzer Apothekerfamilie Leiner, besonders Ludwig Leiner (1830 – 1901), hat sich intensiv mit der der Erforschung, Dokumentation und Präsentation der Natur im Bodenseeraum beschäftigt. So wurden unzählige Naturerscheinungen / Arten aus der Region gesammelt. Die Sammlung ist überregional von Bedeutung. Konstanz hat eine Verpflichtung, dieses historische Erbe zu erhalten.

  • Konstanz liegt im Herz der Bodenseeregion, zwischen Unter- und Obersee. Damit ist Konstanz erste Wahl als Standort für ein Bodensee-Naturmuseum. Eine gute touristische Infrastruktur ist zudem eine wichtige Voraussetzung für eine starke Nutzung des Museums. Auch ist das Bodensee-Naturmuseum auf deutscher Seite das einzige naturkundlich bedeutende Museum weit und breit.

  • Zur wissenschaftlichen Dokumentation der Natur in der Bodensee-Region hat Konstanz den besonderen Vorteil, eine Universitätsstadt zu sein. An der Universität ist auch das Limnologische Institut (Süßgewässerkunde) angesiedelt, die den Bodensee als Forschungsobjekt untersucht. Hinzu kommen die Vogelwarte Radolfzell (Max-Planck-Inst. für Ornitologie), das Seeninstitut Langenargen und die Naturschutzvereine mit Gebietsbetreuung. Fachlicher Austausch ist also nach vielen Seiten möglich.

  • Das Bodensee-Naturmuseum dient in einer Zeit ökologischer Veränderungen als Wissensvermittler zwischen den Institutionen und der Bevölkerung. Gut aufbereitete Sonderausstellungen und ein breites museumspädagogisches Angebot stellen dies sicher.